Nun verheddern sie sich aber ordentlich, die Papst – und die Kirchenhasser, die derzeit in Lynchstimmung durch die Gassen rennen.
Die einen jagen Schwule als Verbrecher, die anderen wollen ihr Recht auf Schwulsein schützen. Verwirrenderweise handelt es sich um den gleichen Personenkreis, und zwar einen,  der die Kirche als Störenfried sieht und sie als Bollwerk gegen den zeitgeistigen Umbau der Menschennatur einreißen möchte.
Allen voran die protestantische “Zeit”, die den Papst emeritus abräumen möchten, weil er dem Vernehmen nach einen homosexuellen Straftäter als Priester geduldet haben soll. Eventuelle Erinnerungstäuschungen werden ihm, anders als unseren Regierenden, nicht gestattet, denn hier geht es um den größten und besonders von Protestanten gehassten katholischen Theologen des Jahrhunderts.
Benedikt XVI., ein total unwoker konservativer Glaubensmann. Und der soll endlich abgeräumt werden. Warum? Weil sie, die Zeitgeistigen unter der Regenbogenfahne nur theologische Faschingsprinzessinnen wie Käßmann oder Finger (Zeit-Chefredaktion) aufbieten können.
Nur soviel: Benedikt war der Papst, der am energischsten gegen Mißbrauchstäter in Kirchenreihen vorgegangen ist. Er war derjenige, der in seinenn Briefen an die Kirchen in Irland, Boston, Australien keinen Stein aufd dem anderen ließ und vor anderen den “turmhohen Schmutz” beklagte und sich an jenem legendären Karfreitag für die Gesamtkirche entschuldigte.
Und auf seinem Deutschlandbesuch hat er sich über Stunden eindringlich mit Mißbrauchsopfern unterhalten – die Beteiligten waren tief bewegt nach diesen Runden.
Von Seiten der evangelischen Kirche, die ihre erheblichen Missbrauchsfälle immer noch nicht zum Gegenstand von Säuberungen gemacht hat, ist nur vergiftetes wokes Säuseln zu hören.
Gleichzeitig aber unterstützen sie mit Krokodilstränen jene Unglücklichen, die ihr „Queer“-sein vor den römisch-katholischen Arbeitgebern verheimlichen mussten, und die jetzt mit einer schrillen Mega-Aktion namens „Out in Church“ ihr Recht aufs öffentliche Schwulsein auch innerhalb der Kirche behaupten wollen.
Was nun, Leute? Mehr Toleranz Schwulen gegenüber, oder Null-Toleranz? Einigt euch doch bitte. Der Standpunkt der Una Sancta ist klar: Schwul sein ist keine Sünde, aber das Ausleben der Veranlagung schon, weil es der Schöpfungsordung widerspricht und den Weisungen der Bibel.
Um es für die einfachen und meist kirchenfernen Eiferer zu sagen: Jeder Verein hat seine Regeln. Veganer werden keine Schnitzelwettbewerbe dulden, Steakliebhaber machen sich nichts aus Wirsingkohl und aktive Schwule haben am Altar nichts zu suchen.
Kurz: Schwule können doch außerhalb der Kirche gern alles machen, aber sie müssen nicht Priester oder Pastoralreferenten oder Jugendbeauftragte oder Kindergärtnerinnen innerhalb der Kirche sein. Wie wärs mit Taxi fahren oder Krankenschwester bei weltlichen Trägern?
Typisch auch, dass die Aktion „Out in Church“ lesbische Frauen an die Front schickt, da steht der Anfangsverdacht der Knabenliebe nicht so aufdringlich im Vordergrund. Klar, dass zu den Unterstützerinnen der Aktion auch die nervenden und glaubensfernen Emanzen von „María 2.0“  gehören, Aktivistinnen , die unbedingt zu Priester:innen geweiht werden wollen.
Maria? Die Gottesmutter ist der Inbegriff der leisen Demut , der Aufopferung, in Kirchenliedern wird sie als die „Schmerzensreiche“ besungen. In der Apostelgeschichte wird nichts darüber berichtet, dass sie einen Aufstand gegen Petrus angezettelt hätte…um den ollen Luther abzuzwandeln (peccate fortiter) – entlarvt euch weiterhin, tüchtig, wir schütteln darüber den Kopf