Liebe Evelyn Palla

Als neue Bahn-Chefin haben Sie nicht nur ein marodes Schienennetz mit abenteuerlicher Unpünktlichkeit der Züge übernommen, sondern auch eine Gefechtszone mit Todesopfern. Nachdem der türkische Zugbegleiter Serkan C., alleinerziehender Vater von zwei Kindern, von einem Schwarzfahrer mit griechischem Pass totgeprügelt worden ist, blieben Ihnen nur die üblichen Floskeln von «Mitgefühl» und «tragischem Tod» – hier wäre «Totschlag» der treffende, nämlich der juristische Terminus.

Sodann Ihre nicht minder hilflosen Bekundungen: «Wir alle müssen uns die Frage stellen: Warum kommt es immer wieder zu solchen Gewaltausbrüchen? Wir, die Politik, die Gesellschaft, müssen Antworten geben.»

Die Antwort liegt auf der Hand, denn die Verrohung unseres Alltags ist ganz besonders den offenen Grenzen geschuldet. Die meisten Attentate auf unsere freiheitliche Grundordnung sind importiert. So wie bei jenem geisteskranken Sudanesen, der sich mit einer Achtzehnjährigen vor eine U-Bahn in Hamburg warf. Er war eingeflogen worden!

Nicht nur Passagiere leben bei uns gefährlich, sondern auch Ihre Zugbegleiter: Mit acht gewalttätigen «Vorfällen» täglich ist der Job bei der Deutschen Bahn eine Art Kriegseinsatz. Die müssen ausbaden, was eine verblendete linksgrüne «Willkommenskultur» unserem Land immer noch zumutet.

Sie ordneten eine Schweigeminute an. Vielleicht wäre doch jener Satz von Cicero angebrachter, der dem Verschwörer Catilina im Senat entgegenschleuderte: «Quo usque tandem abutere, Catilina, patientia nostra?» Wie lange noch, Catilina, willst du unsere Geduld missbrauchen? Übertragen auf unsere Verhältnisse, hiesse der Ruf: Wie lange noch, Friedrich Merz, wollen Sie diesem Treiben tatenlos zuschauen?

Und wann reisst uns, den Deutschen, auch den eingebürgerten, die Geduld? Wie viele Tote in Bahnhöfen, Einkaufspassagen, Parks, Cafés, auf Märkten sind genug, so dass sie endlich die Grenzen schliessen und kontrollieren, wer in unser Land mit seinen Friedensstrukturen einreisen beziehungsweise einfallen darf?

Mit dem allergrössten Respekt Ihr
Matthias Matussek

Quelle: Weltwoche



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