Nach seiner Sendung über männliche Crooner wendet sich Matussek nun den großen Sängerinnen und ihren „Erkennungs-Songs“ zu, von der Piaf über Dolly Parton, von Marlene Dietrich über die Knef zu Nina Hagen. Über Rassismus, Drogenabstürze und unverhoffte Welthits. Wie die Schöneberger SPD versuchte, die ansonsten als Verräterin beschimpfte Marlene Dietrich dem Kampf gegen rechts einzugemeinden. Wie Dolly Parton an einem Tag zwei unsterbliche Songs schrieb, die ihr ein Vermögen einspielten.

Weiter: Welche „Früchte“ Billie Holiday in den Südstaaten an den Bäumen hängen sah. Warum Nina Simone einen Nachbarjungen erschießen wollte. Amy Winhouse und Janis Joplin, die dem verhängnisvollen 27er-Club beitraten. Nina Hagens Weg vom DDR-Schlagersternchen zur Punkröhre und zur Underground-Diva mit Sopran-Koloraturen. Dazwischen eine Kurzdiagnose des suchtkranken Problemfalls Friedrich Merz, der kleben und kleben bleibt, süchtig nach Amt, Aufmerksamkeit, Dienstwagen, und partout nicht in den Entzug gehen will. Briefe.

Quelle: kontrafunk.radio


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