SEhr geehrter Matthias Matussek, da ich keine direkte Email finde, schreibe ich Ihnen in ein Kommentarfeld in der Hoffnung Sie lesen diese Zeilen !
Am 15. April 2012, halten Sie in der Berliner Gethsemanekirche, 11 uhr zum Thema »Du sollst den Feiertag heiligen« eine Predigt. Finde ich gut, soweit so gut. Vor zwei Tagen war im Berliner Tagespiegel auf S. 3 nicht nur bösartiger, ja ein dämonischer Artikel von einer Journalistin Cornelia Kästner. Hier, sollten Sie lesen: http://www.tagesspiegel.de/kultur/glaube/homosexualitaet-in-der-katholischen-kirche-gottes-geliebte-soehne/6464914.html
Da das Fräulein Journalistin um den angeblichen Protagonisten zu schützen, keine Klarnamen verwendete, bleibt diese ganze Angelegenheit sehr nebulös. Sie können verstehen, der Berliner Kardinal, aber auch einige Ausbilder deutscher Priesterseminare und andere für die Priesterausbildung Zuständige waren gelinde gesagt empört, aber auch verunsichert. Für mich ist der Artikel überwiegend frei erfunden. Sie werden am 15. April just jener evangelischen Kirche des Kirchenkreises Prenzlauer Berg predigen, zu der auch diese evangelische Journalisten C. Kästner gehört und dort die Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Mein Wunsch: Vielleicht gelingt es Ihnen mit dieser Person Kontakt aufzunehmen (Von Kollege zu Kollegin) und etwas deutlicher nachzufragen, was denn eigentlich dran ist. Unklar bleibt mir auch, warum der Tagesspiegel solche Hetzartikel und Verleumdungen veröffentlicht, die augenscheinlich wenig bis gar keine echte Substanz aufweisen. Vielleicht überlegen Sie sich überhaupt in dieser Kirche zu predigen!?
Dennoch gesegnete Ostertage und freundliche Grüße. o.k.
Wegen Leuten wie Ihnen bleibt es einem Katholiken nur, aus der Kirche auszutreten. Sie heben unseren derzeitigen Papst in den Himmel und verschweigen die Kirchengeschichte der letzten 2000 Jahre, die sicherlich mehr als unrühmlich war. Hätten wir nicht einen tollen – Gott sei Dank – super Pfarrbeauftragten, hätte ich diesem Verein schon längst den Vertrag gekündigt. Besonders nach meiner Teilnahme am internationalen Messdienertreffen in Rom, wo Jo. Paul II. ganz klar sagte, dass Frauen nur als Putzfauen in der Kirche zu gebrauchen seien…!!! Sie sind ebenso ein nicht einsichtiger, starrsinniger Mann, der die kath. Kirche als Männerstaat sieht wie es seit 2000 Jahren für schwache Männer die Regel ist. Ich werde noch diesen Monat aus dieser frauenfeindlichen Kirche austreten. Dank Ihnen!
Sehr geehrter Herr Matussek,
nach Ihrem Auftrtitt bei Anne Will juckt es mich in den fingern und brodelt es in mir. Da ich auf die schnelle leider keine Möglichkeit des Kommentars auf Ihrer Onlinepresenz gefunden habe, schreibe ich meine Gedanken nun hier. Das Thema der Sendung ist sicherlich ein äußerst komplexes mit unzähligen Meinungen gewesen. Auch ich, als junger 21 jähriger Student, habe für mich eine Position entdeckt. Während der Sendung konnte ich vor allem mit den Aussagen und Ansichten von Frau Kallwass und Herrn Stuttgart 21 etwas anfangen. Auch die Ordensschwester und die anderen beiden Gäste hatten in meinen Augen durchaus schlüssige Argumente. Aber Ihren Auftritt kann ich nur als peinlich bezeichnen. So ein unsympathisches, unverschämtes und unstrukturiertes Auftreten gefüttert mit ungeheurlichen Ansichten und Aussage, habe ich von einem Mann mit Ihrer Biografie nicht erwartet. Ich denke Sie haben viele Vorurteile von Menschen mit Kirchen kritischer Haltung bestätigt. Hut ab vor der Pflege des verstaubten, unflexibelen, menschenverachtendem Image der Kirche, welches Sie betrieben haben!
Allein Ihre Reaktion, ob nun durch körperliche oder sprachliche Zeichen, auf die sehr persönliche und starke Begründung Frau Wills, der Kirche fernzubleiben hat Vieles bestätigt.
Ich hoffe, dass sich Ihre Augen bald der Realität öffnen und Sie Ihre sicherlich vorhandene Intelligenz sinnvoller einsetzen können, als mit dem Berufen auf längst hinfällige Kirchenmoral.
MfG,
Philipp Müller
Ps.: Die Kommentare im Bloq von Anne Will, zeigen das diese oder eine ähnliche Meinung viele vertreten.
Ps.2: Rechtschreib und Tippfehler sind vor allem durch meine möglichst rasches Kommentar auf einem Smartphone verschuldet.
da ich so schnell nicht gefunden habe, wie ich Sie sonst erreichen kann, versuche ich es auf diesem Wege.
Denn nach Ihrem heutigen Auftritt bei “Anne Will” möchte ich Ihnen empfehlen, sich einmal eine Aufzeichnung der Sendung anzusehen, und dann in aller Ruhe zu überlegen, wie Sie mit Ihrem dortigen Verhalten Ihrem eigenen Anliegen geschadet haben! Sie beklagen den “religiösen Analphabetismus”, scheinen aber selber ein Analphabet in gesitteten Umgangsformen und Diskussionskultur zu sein. Offensichtlich haben Sie ja nichteinmal gemerkt, wie lächerlich es war, wenn ausgerechnet Sie sich darüber beschwerten, wenn auch jemand anderes Ihnen ins Wort gefallen ist!
Wenn Sie der “katholischen Sache” und “dem Glauben” dienlich sein wollen, dann sollten Sie sich entweder in Ihrem Auftreten christlicher verhalten, oder solche Auftritte im TV meiden. Denn so haben Sie doch nur das bestätigt, was Herr Altmann traumatisch erlebt hat.
Es gäbe sicher auch etliches zum Inhalt der Sendung zu sagen, aber der Inhalt Ihrer Aussagen wurde einfach durch die unangemessene Form überdeckt und verdrängt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesen Tagen Zeit zur Besinnung finden und trotz allem auch ein fröhliches Ostern!
Hans Henrich
P.S.
Ich weiß, dass ich hier gesündigt habe, denn die Anrede “Sehr geehrter” war der allgemein üblichen Höflichkeit geschuldet und im Wortsinne nicht ehrlich. H.H.
nachdem ich Sie heute Abend bei “Anne Wlii” gesehen habe, möchte ich Ihnen zu Ihrer Performance von Herzen gratulieren. Überzeugender konnte man das hässliche Gesicht der Katholischen Kirche nicht vorführen, als Sie es mit Ihrem Auftritt getan haben: grundlos aggressiv, intolerant und selbstgefällig. Den Glaubensfanatikern – im Volksmund schon “Katholiban” genannt- haben Sie den Spiegel vorgehalten und kirchenkritischen Geistern gute Argumente zum Austritt gegeben. Die Entweltlichung der Kirche im Spiegel scheinbaren Realitätsverlustes – das war großes Kino. Nochmals meine Gratulation.
Auftritt bei Anne Will: Guten Tag Herr Matussek, habe eben Ihren Auftritt bei Anne Will gehört. Sie sind unbestritten eine Zumutung! War wieder einmal eine Bestätigung für mich, um Kirche eine großen Bogen zu machen. MfG Bernd Stumpf
Sehr geehrter Herr Matussek, wie kann man nur so fundamentalistisch katholisch sein? Genau damit machen Sie die Katholen so unsympatisch. Gruß Flemming
Herr Matussek war mit deinem Auftritt bei Anne Will der entscheidenete Anstoß dafür aus der katholischen Kirche auszutreten und meine beiden Kinder nicht zur Kommunion zu schicken.
Ich gestatte mir, Ihren letzten Auftritt bei Anne Will zu kommentieren. Mein Kommentar wird Ihnen nicht ge-
fallen. Mir ist klar, dass der Kommentar Ihre religiösen Positionen nicht verändern wird. Trotzdem einem religiösen Dogmatiker und Fanatiker wie Ihnen muss man entgegentreten und zwar mit Konsequenz und Deutlichkeit und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, die zugegeben sehr bescheiden sind. Ihr
Auftritt bei Anne Will würde ich so zusammenfassen. In Form und Stil beschämend und unanständig, Ihre Ar-
gumentation dilettantisch und bescheiden, Ihr Auftritt insgesamt ein Skandal. Wahrlich Sie haben sich nicht mit
Ruhm begleckert, Ihrer Sache haben Sie keinen Bärendienst erwiesen. Beispiel Homosexualität. Auch Sie müßten
inzwischen wissen und kapiert haben, daß Homosexualität eine genetische Veranlagung ist, die in der Natur sehr häufig vorkommt und für die niemand verantwortlich ist. Wer Homosexualität trotzdem, wider besseren
Wissens, als Sünde deklariert, begeht ein Verbrechen an völlig unschuldigen Menschen, die nichts anderes machen als ihre natürliche Veranlagung ausleben. Ihre Position, die Position der katholischen Kirche,ist eine
Schande, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Zu Zölibat und Empfängnisverhütung ließe sich ähnliches sagen. Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter. Ihr
Vorwurf des Relativismus bzw. der Beliebigkeit ist ein sehr schäbiges Argument. Sie haben ja auch akzeptiert,
daß die Erde eine Kugel ist und keine Scheibe.Im Grunde machen Sie sich mit Ihrer Argumentation, mit Ihrem Festhalten an völlig überholten Dogmen, lächerlich. Gestatten Sie mir noch ein Wort zu Adolf Hitler, den Sie gerne in Ihrer Argumentation als den Atheisten bezeichnen, der beispielhaft für die Gefahren des Atheismus steht. Ja Adolf Hitler war ein Jahrhundertverbrecher, nur er war kein Atheist. Er war Katholik, wurde nie von
der Kirche exkommuniziert, ganz im Gegenteil. Er wurde von großen Teilen sowohl der katholischen als der
protestantischen Kirche in seinem Rassenwahn und seinen mörderischen Kriegen unterstützt. Wahre Atheisten sind Menschen, die sich den Idealen des Humanismus verschrieben haben und für Frieden, Freiheit, Nächsten-
liebe und Brüderlichkeit eintreten.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Mattussek kommt bereits am 1.3.2012 in die Aula der Hauptschule!
SEhr geehrter Matthias Matussek, da ich keine direkte Email finde, schreibe ich Ihnen in ein Kommentarfeld in der Hoffnung Sie lesen diese Zeilen !
Am 15. April 2012, halten Sie in der Berliner Gethsemanekirche, 11 uhr zum Thema »Du sollst den Feiertag heiligen« eine Predigt. Finde ich gut, soweit so gut. Vor zwei Tagen war im Berliner Tagespiegel auf S. 3 nicht nur bösartiger, ja ein dämonischer Artikel von einer Journalistin Cornelia Kästner. Hier, sollten Sie lesen: http://www.tagesspiegel.de/kultur/glaube/homosexualitaet-in-der-katholischen-kirche-gottes-geliebte-soehne/6464914.html
Da das Fräulein Journalistin um den angeblichen Protagonisten zu schützen, keine Klarnamen verwendete, bleibt diese ganze Angelegenheit sehr nebulös. Sie können verstehen, der Berliner Kardinal, aber auch einige Ausbilder deutscher Priesterseminare und andere für die Priesterausbildung Zuständige waren gelinde gesagt empört, aber auch verunsichert. Für mich ist der Artikel überwiegend frei erfunden. Sie werden am 15. April just jener evangelischen Kirche des Kirchenkreises Prenzlauer Berg predigen, zu der auch diese evangelische Journalisten C. Kästner gehört und dort die Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Mein Wunsch: Vielleicht gelingt es Ihnen mit dieser Person Kontakt aufzunehmen (Von Kollege zu Kollegin) und etwas deutlicher nachzufragen, was denn eigentlich dran ist. Unklar bleibt mir auch, warum der Tagesspiegel solche Hetzartikel und Verleumdungen veröffentlicht, die augenscheinlich wenig bis gar keine echte Substanz aufweisen. Vielleicht überlegen Sie sich überhaupt in dieser Kirche zu predigen!?
Dennoch gesegnete Ostertage und freundliche Grüße. o.k.
Wegen Leuten wie Ihnen bleibt es einem Katholiken nur, aus der Kirche auszutreten. Sie heben unseren derzeitigen Papst in den Himmel und verschweigen die Kirchengeschichte der letzten 2000 Jahre, die sicherlich mehr als unrühmlich war. Hätten wir nicht einen tollen – Gott sei Dank – super Pfarrbeauftragten, hätte ich diesem Verein schon längst den Vertrag gekündigt. Besonders nach meiner Teilnahme am internationalen Messdienertreffen in Rom, wo Jo. Paul II. ganz klar sagte, dass Frauen nur als Putzfauen in der Kirche zu gebrauchen seien…!!! Sie sind ebenso ein nicht einsichtiger, starrsinniger Mann, der die kath. Kirche als Männerstaat sieht wie es seit 2000 Jahren für schwache Männer die Regel ist. Ich werde noch diesen Monat aus dieser frauenfeindlichen Kirche austreten. Dank Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen
Anja Mengel
Sehr geehrter Herr Matussek,
nach Ihrem Auftrtitt bei Anne Will juckt es mich in den fingern und brodelt es in mir. Da ich auf die schnelle leider keine Möglichkeit des Kommentars auf Ihrer Onlinepresenz gefunden habe, schreibe ich meine Gedanken nun hier. Das Thema der Sendung ist sicherlich ein äußerst komplexes mit unzähligen Meinungen gewesen. Auch ich, als junger 21 jähriger Student, habe für mich eine Position entdeckt. Während der Sendung konnte ich vor allem mit den Aussagen und Ansichten von Frau Kallwass und Herrn Stuttgart 21 etwas anfangen. Auch die Ordensschwester und die anderen beiden Gäste hatten in meinen Augen durchaus schlüssige Argumente. Aber Ihren Auftritt kann ich nur als peinlich bezeichnen. So ein unsympathisches, unverschämtes und unstrukturiertes Auftreten gefüttert mit ungeheurlichen Ansichten und Aussage, habe ich von einem Mann mit Ihrer Biografie nicht erwartet. Ich denke Sie haben viele Vorurteile von Menschen mit Kirchen kritischer Haltung bestätigt. Hut ab vor der Pflege des verstaubten, unflexibelen, menschenverachtendem Image der Kirche, welches Sie betrieben haben!
Allein Ihre Reaktion, ob nun durch körperliche oder sprachliche Zeichen, auf die sehr persönliche und starke Begründung Frau Wills, der Kirche fernzubleiben hat Vieles bestätigt.
Ich hoffe, dass sich Ihre Augen bald der Realität öffnen und Sie Ihre sicherlich vorhandene Intelligenz sinnvoller einsetzen können, als mit dem Berufen auf längst hinfällige Kirchenmoral.
MfG,
Philipp Müller
Ps.: Die Kommentare im Bloq von Anne Will, zeigen das diese oder eine ähnliche Meinung viele vertreten.
Ps.2: Rechtschreib und Tippfehler sind vor allem durch meine möglichst rasches Kommentar auf einem Smartphone verschuldet.
Sehr geehrter Herr Matussek,
da ich so schnell nicht gefunden habe, wie ich Sie sonst erreichen kann, versuche ich es auf diesem Wege.
Denn nach Ihrem heutigen Auftritt bei “Anne Will” möchte ich Ihnen empfehlen, sich einmal eine Aufzeichnung der Sendung anzusehen, und dann in aller Ruhe zu überlegen, wie Sie mit Ihrem dortigen Verhalten Ihrem eigenen Anliegen geschadet haben! Sie beklagen den “religiösen Analphabetismus”, scheinen aber selber ein Analphabet in gesitteten Umgangsformen und Diskussionskultur zu sein. Offensichtlich haben Sie ja nichteinmal gemerkt, wie lächerlich es war, wenn ausgerechnet Sie sich darüber beschwerten, wenn auch jemand anderes Ihnen ins Wort gefallen ist!
Wenn Sie der “katholischen Sache” und “dem Glauben” dienlich sein wollen, dann sollten Sie sich entweder in Ihrem Auftreten christlicher verhalten, oder solche Auftritte im TV meiden. Denn so haben Sie doch nur das bestätigt, was Herr Altmann traumatisch erlebt hat.
Es gäbe sicher auch etliches zum Inhalt der Sendung zu sagen, aber der Inhalt Ihrer Aussagen wurde einfach durch die unangemessene Form überdeckt und verdrängt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesen Tagen Zeit zur Besinnung finden und trotz allem auch ein fröhliches Ostern!
Hans Henrich
P.S.
Ich weiß, dass ich hier gesündigt habe, denn die Anrede “Sehr geehrter” war der allgemein üblichen Höflichkeit geschuldet und im Wortsinne nicht ehrlich. H.H.
Sehr geehrter Herr Matussek,
nachdem ich Sie heute Abend bei “Anne Wlii” gesehen habe, möchte ich Ihnen zu Ihrer Performance von Herzen gratulieren. Überzeugender konnte man das hässliche Gesicht der Katholischen Kirche nicht vorführen, als Sie es mit Ihrem Auftritt getan haben: grundlos aggressiv, intolerant und selbstgefällig. Den Glaubensfanatikern – im Volksmund schon “Katholiban” genannt- haben Sie den Spiegel vorgehalten und kirchenkritischen Geistern gute Argumente zum Austritt gegeben. Die Entweltlichung der Kirche im Spiegel scheinbaren Realitätsverlustes – das war großes Kino. Nochmals meine Gratulation.
Auftritt bei Anne Will: Guten Tag Herr Matussek, habe eben Ihren Auftritt bei Anne Will gehört. Sie sind unbestritten eine Zumutung! War wieder einmal eine Bestätigung für mich, um Kirche eine großen Bogen zu machen. MfG Bernd Stumpf
Sehr geehrter Herr Matussek, wie kann man nur so fundamentalistisch katholisch sein? Genau damit machen Sie die Katholen so unsympatisch. Gruß Flemming
Herr Matussek war mit deinem Auftritt bei Anne Will der entscheidenete Anstoß dafür aus der katholischen Kirche auszutreten und meine beiden Kinder nicht zur Kommunion zu schicken.
Sehr geehrter Herr Matussek !
Ich gestatte mir, Ihren letzten Auftritt bei Anne Will zu kommentieren. Mein Kommentar wird Ihnen nicht ge-
fallen. Mir ist klar, dass der Kommentar Ihre religiösen Positionen nicht verändern wird. Trotzdem einem religiösen Dogmatiker und Fanatiker wie Ihnen muss man entgegentreten und zwar mit Konsequenz und Deutlichkeit und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, die zugegeben sehr bescheiden sind. Ihr
Auftritt bei Anne Will würde ich so zusammenfassen. In Form und Stil beschämend und unanständig, Ihre Ar-
gumentation dilettantisch und bescheiden, Ihr Auftritt insgesamt ein Skandal. Wahrlich Sie haben sich nicht mit
Ruhm begleckert, Ihrer Sache haben Sie keinen Bärendienst erwiesen. Beispiel Homosexualität. Auch Sie müßten
inzwischen wissen und kapiert haben, daß Homosexualität eine genetische Veranlagung ist, die in der Natur sehr häufig vorkommt und für die niemand verantwortlich ist. Wer Homosexualität trotzdem, wider besseren
Wissens, als Sünde deklariert, begeht ein Verbrechen an völlig unschuldigen Menschen, die nichts anderes machen als ihre natürliche Veranlagung ausleben. Ihre Position, die Position der katholischen Kirche,ist eine
Schande, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Zu Zölibat und Empfängnisverhütung ließe sich ähnliches sagen. Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im Mittelalter. Ihr
Vorwurf des Relativismus bzw. der Beliebigkeit ist ein sehr schäbiges Argument. Sie haben ja auch akzeptiert,
daß die Erde eine Kugel ist und keine Scheibe.Im Grunde machen Sie sich mit Ihrer Argumentation, mit Ihrem Festhalten an völlig überholten Dogmen, lächerlich. Gestatten Sie mir noch ein Wort zu Adolf Hitler, den Sie gerne in Ihrer Argumentation als den Atheisten bezeichnen, der beispielhaft für die Gefahren des Atheismus steht. Ja Adolf Hitler war ein Jahrhundertverbrecher, nur er war kein Atheist. Er war Katholik, wurde nie von
der Kirche exkommuniziert, ganz im Gegenteil. Er wurde von großen Teilen sowohl der katholischen als der
protestantischen Kirche in seinem Rassenwahn und seinen mörderischen Kriegen unterstützt. Wahre Atheisten sind Menschen, die sich den Idealen des Humanismus verschrieben haben und für Frieden, Freiheit, Nächsten-
liebe und Brüderlichkeit eintreten.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Brückner