Der neue Matussek ist da!

Alle Kritiken

Liebe Gemeinde,
das dritte Gebot ist auf den ersten Blick das unscheinbarste. Und das freundlichste. Du sollst den Feiertag heiligen. Nicht schwer, sollte man denken, ein Tag zum Ausspannen, wo soll das Problem sein, wo ist die Herausforderung, wo ist der Grund zum Poltern?
Ich muß ihnen gestehen, daß mir, als die Predigten in dieser Reihe verteilt wurden, eines der dramatischen späteren Gebote schon lieber gewesen wäre. Was ist schon die Einhaltung der Sonntagsruhe gegen die wuchtigen Mahnschilder, die folgen: du sollst nicht töten zum Beispiel, da wäre eine Erörterung zur Frage, ob es gerechte Kriege gibt, fällig. Oder: nicht stehlen, nicht ehebrechen, nicht lügen, sollst nicht begehren deines nächsten Weib und Hof, die Todsünden Neid und Gier, die hier zu verhandeln wären, Gebote, die zum Nachdenken über unsere Wirtschaftsordnung anregen, Gebote, deren Übertretungen zu Zivilisationsbrüchen und Umstürzen führen können.
Oder das erste Gebot, dieser stolze Monolith in der Glaubenslandschaft, in der Menschengeschichte, „Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
Aber die Feiertagsruhe? Sind wir da nicht sofort bei Ladenschlußverordnungen und Tarifverträgen, also im langweilgen Flachland unserer Komfortgesellschaft?
Sie werden sich wundern, so, wie ich mich gewundert habe, als ich diese PÜredigt vorbereitete, denn ausgerechnet dieses dritte Gebot hat die größte und grimmigste Geschichte.
Es heißt, in seiner Urfassung: „Gedenke, daß du den Sabbath heiligest“. Es war ein archaisches Ur-Gebot. Wer den Sabbath nicht heiligte, konnte gesteinigt werden. Gott selber befahl Moses und den Israeliten, einen Mann zu steinigen, der am Sabbath Holz sammelte.

Ich bin also froh, Sie alle hier an diesem Morgen gesund und wohlbehalten in der Kirche zu sehen und keiner von Ihnen auf die Idee gekommen ist, statt dessen Holz zu sammeln.

Das Sabbath-Gebot kommt von weit her. Von allen Geboten reicht es wohl am tiefsten in das mosaische Gesetzeswerk hinab. Ja, zur Zeit des alten Bundes war die Sabbatruhe das bedeutsamste Gebot, denn es schied die Juden von den Heiden. Es ist das Identitäts-Gebot des Volkes Gottes.
Gott sprach zu Moses

„Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, daß ich der Herr bin, der euch heiligt.“

Und der Sabbath wurde peinlichst eingehalten und er durfte nur in Notfällen – etwa wenn ein Leben auf dem Spiel stand – gebrochen werden. Das Gebot der Sabathruhe verbietet, nach jüdischem Gesetzestext, 39 genau beschriebene Arbeiten. Unter anderem die Herstellung von Brot, von Kleidung, das Schreiben, das Anfachen und Auslöschen von Feuer. Myriaden von Ableitungen folgten. Das Knüpfen und Lösen von Knoten etwa, oder lange Wanderungen, oder das Berühren von Geld.
Es mag unsere jüdischen Freunde amüsieren, das sei ganz kurz erwähnt an dieser Stelle, daß es auch bei uns Ausnahmeregelungen von der Sonntagsruhe gibt, und einige, wie dasjenige, das die Öffnungszeiten von Videotheken betrifft, ist nicht minder talmudisch spitzfindig.
Ich sagte, daß dieses Gebot weit zurückreicht. Zurück zur Genesis, in die Schöpfungsgeschichte. In ihm ist der Schauder der kosmischen Anfänge verkapselt. Die Sabbatruhe ist eine Verneigung vor dem Schöpfungswerk, denn am siebten Tage ruhte Gott und sah, daß es gut war.
Nach jüdischen Überlieferungen hält sich selbst der Allmächtige mit seinen Engelsheerscharen peinlich an die rituellen Gebote des Sabbath.
Wir dürfen das jetzt nicht missverstehen. Es heißt: Gott ruhte, aber nicht: er schlief aus. Er ruhte und betrachtete, er versenkte sich in sein Werk. Und so – so verstehe ich das Gebot – sollen wir uns versenken an diesem Tag, mit Freude, mit Andacht, mit meditativer Ruhe in Gottes Schöpfung – dieses Gefühl sollte uns durch den Tag tragen!
Und nicht die Angst vor Steinigung.
Die heben wir uns für die neue Arbeitswoche auf.
Wir können das Gebot der Sabbatruhe auf verschiedene Art brechen. Viele nehmen es als den Tag, an dem die Dinge aufgearbeitet werden, die über die Woche liegen geblieben sind. Wir können das Gebot aber auch dadurch brechen, daß wir den Tag verdösen. Der beste Weg ihn zu heiligen ist wohl der, ihn mit einem Gottesdienst wie diesem zu beginnen.
Wie man sich ein- und durchstimmt am Sabbath, ja wie man sich ausschließlich auf dieses Gebot besinnt, haben meine Frau und ich in New York erlebt, wo wir mit einem Rabbi befreundet waren, der uns öfter zum Sabbath einlud.
Die Familie des Rabbis hielt sich an all die Vorschriften. Der Sabbath war die ernsthaft geplante und freudig durchgeführte Auszeit. Sie hoben das Telefon nicht ab. Sie hielten die vorgekochten Speisen unter Tüchern warm. Wenn es garnicht anders ging, ließen sie sich das Licht anknipsen der die Heizung andrehen durch einen nichtjüdischen Nachbarn. Es wurde gegessen, getrunken, gesungen, gebetet. Sie igelten sich ein, in die Familie und in das Gedenken an den Allmächtigen, sie schufen buchstäblich Raum für den Sabbath.
Der Sabbath ist im Talmud eng mit der Erwartung des Messias vernüpft. „Das Halten des Sabbaths“, heißt es, „kommt dem Halten aller Gebote gleich.“
Wir sehen also, aus dem unscheinbarsten ist plötzlich das wichtigste alle Gebote geworden.
Und, wie bereits kurz angerissen, ein Ärgernis, ein entscheidender Streitfall. In seinem neuen Jesus-Buch kommt Hans Küng immer wieder darauf zu sprechen: daß Jesus sich gerade in der Sabbath-Frage mit dem religiösen Establishment anlegte und mit einem Glauben, der in seiner Formelhaftigkeit zu erstarren drohte. Natürlich ist unschwer zu erkennen, daß sich Küng hier in seinem Kampf gegen den Vatikan selbst porträtierte, aber er hat, was Jesus, den Erneuerer angeht, eindeutig recht.
Da sind die Jünger, die Ähren sammelten an einem Sabbath, und damit ein Ärgernis boten.
Da war Jesus, der an einem Sabbath heilte und zur Rede gestellt wurde deswegen und der fragte: Ist es gut oder schlecht, an einem Sabbath Gutes zu tun?
Und dann kam er mit dem ungeheuerlich anstößigen und ungeheuerlich souveränen Satz: „Der Menschensohn ist auch Herr über den Sabbath“. Das heißt nicht, daß er ihn abschaffen oder nicht respektieren wollte, den Jesus war Jude, gesetzestreu und versiert. Aber wir sehen, daß der Bruch zwischen dem alten und dem neuen Bund auch und gerade in der Frage des Sabbath verläuft.
Seit Konstantin feiern wir Christen den Sabbath am Sonntag. Aus dem letzten Tag der Woche wird der erste, der Tag der Auferstehung. Jeder Sonntag ist eine feierliche Wiederholung des österlichen Geschehens. Damit wird ihm nichts von dem kontemplativen Feiergedanken genommen. In der Sonntagsruhe sah Luther eine überaus notwenige spirituelle Vertiefung. Erst im Ruhen der eigenen Werke werde der Mensch offen für Gottes alleinige Gnade.
Aus dem Muss wird die Muße, wie der katholische Theologe Spaemann in seiner Sonntagsbetrachtung schrieb. Daß dieser Sonntag heilig ist, und unbedingt geheiligt werden sollte, gehört zu meiner frühesten Kindheitserfahrung. Am Samstag wurde gebadet und gebeichtet, am Sonntag ging es zur Messe. Einer meiner ersten Berufswünsche war: Ministrant, nicht nur aus theatralischen Gründen. Ich wollte irgendwie näher dran sein, dort am Altar, wo für mich, als katholischem Buben, das Heilige war.
Der Gottesdienst war die Einstimmung für den ganzen Tag, auch deshalb bin ich froh, Sie hier alle zu sehen, es kann keine bessere Einstimmung geben in diesen außergewöhnlichen Tag. Bei uns war es immer auch Familientag, der Tag, den mein Vater mit uns zu Hause verbringen konnte, und natürlich scheint in meiner Erinnerung Sonntags tatsächlich immer die Sonne. Ich denke mit Wehmut daran zurück.
Diese in meiner Erinnerung blühenden Glaubenslandschaft ist verdorrt wie das afrikanische Owambo-Tal in der Dürre-Zeit. Vereinzelte Rinnsale, ausgedünnte Herden, der Glaube kämpft ums Überleben und besonders deutlich wird dies sonntags, dem Sabbath, der geheiligt werden sollte.
Das dritte Gebot heute ist natürlich eine Katastrophen-Meldung. Wer noch soll den Feiertag heiligen? Nur noch rund 12 Prozent der Katholiken finden sonntags zur Kirche, bei Ihnen, den Protestanten sind es drei Prozent.
Wo bleiben die anderen, was machen sie, frage ich mich? Wie holen wir das Heilige zurück in unser Leben, wenn nicht in wenigstens dieser einen Stunde in der Woche, wo wir zusammenkommen und beten. Was ist schuld daran, daß wir, als Gesellschaft, nicht mehr in der Lage sind, den Feiertag zu heiligen?
Ich sollte jetzt womöglich die Kirchen schelten und ihre Fehler in der Klienten-Werbung aufzuzählen, ihre Sündengeschichte und Unflexibilität und ihr mangelndes Angebot. Aber wissen Sie was? Ich habe keine Lust darauf.
Die Kirchen sind in Ordnung, die Bibel hat sich nicht verändert, das Wort Gottes hat nicht an Gültigkeit eingebüßt, unabhängig davon, ob es von einem Mann oder einer Frau, einem Laien oder einem Priester, einem Inder oder Katholiken oder Protestanten oder Baptisten oder bärtigen Kopten verkündet wird.
Es zählt nur nicht mehr, das Wort Gottes, zumindest nicht bei uns, in den reichen Gegenden, in den Komfortzonen. Gott ist uns nicht mehr wichtig und das sehen wir sonntags in den dünn besuchten Kirchen. Wir zahlen unsere Kirchensteuer als eine Art spirituelle Kasko-Versicherung, aber sich sonntags aufzumachen, in die Kirche, um den Sabbath zu heiligen, dazu sind offenbar nur noch Minderheiten in der Lage. Wir leben unsere Frömmigkeit per Abbuchungsauftrag.
Jetzt bin ich doch noch laut geworden.
Ich sehe im übrigen einen Zusammenhang zwischen unserer Unfähigkeit, den Sabbath zu heiligen, nämlich zu ruhen und zu betrachten und zu sehen, daß es gut ist – und dieser grassierenden merkwürdigen Volkskrankheit, die sich „burn out“ nennt. Wer ständig denkt, er sei der Herr der Dinge, er stünde am Kontrollpult des Lebens, der brennt aus.
Der Gedanke, daß nicht wir im Zentrum des Universums sind, sondern ein anderer, Größerer, scheint für viele eine enorme narzistische Kränkung bedeuten. Zu sagen „es ist gut so“, fällt schwer, wenn unser gesamtes kulturelles und wirtschaftliches Belohnungssystem auf ständiges Wachstum angelegt ist, auf eine ständige Steigerung der Effektivität, auf eine Selbstversklavung zur Leistung.
Der tschechische Anthropologe und Wirtschaftswissenschaftler Sedlacek hat kürzlich das vorgeschlagen, was er eine Sabbath-Ökonomie nennt. Ab und zu die Jagd unterbrechen, innehalten, die Tugend der Genügsamkeit aufs Neue entdecken. Sehen, daß es gut ist, aus der Erkenntnis heraus, daß ständiges Wachstum auch im großen ökonomischen Spiel nicht möglich ist.
Es steckt Weisheit in Gottes Wort, es steckt Weisheit vor allem im dritten Gebot. Gedenke, daß du den Sabbath heiligest.
Wir dürfen an diesem Tag, an dem wir ruhen, wieder Kinder Gottes sein, die ihre Sorgen und ihre Nöte in die Hände des Allmächtigen legen, – aber auch das Glück erleben, zu erkennen, daß es gut ist, und danke sagen.
Amen

12 Kommentare zu „Predigt in der Gethsemanekirche Berlin am 15.4.2012“

  • susi bibelmaus:

    Lesen wir uns die Apostelgeschichten und Briefe des Neuen Testamentes durch: was können wir dann erkennen? Richtig, wenn sich jemand aufmacht um das Evangelium zu Predigen und Zeugnis zu geben, suchen wir im Neuen Testament vergeblich nach Worten der Apostel zu Querverweisen auf damalig oder frühere Heiler- okkulte Psychowahrsager- oder mythologische Menschenversteher um dem gepredigten Evangelium die passende Würze und dem Verkünder die rechte Fachkompetenz zu gestehen. Wer sich heut an theologischen Fakultäten als künftiger Verkünder „ausbilden“ lässt, muss schon vor dem „Ersten Kontakt“ ein unerschütterliches Fundament haben. Moderne Bibelkritik, Bultmann, die unsägliche Methode literarischer Exegesen oder auch die im Deckmantel wissenschaftlicher Autorität in Frage stellenden Gotteswunder, haben nichts Verbindliches mehr aus den alten Texten übrig gelassen. Was nach dem Durchlauf am Ende der Ausbildung nach diesem „Ersten Kontakt“ mit Theologie bleibt, sind Nachfolger Christi, für deren Mose auf dem Sinai statt in Stein gehauene Tafeln nur visionäre Episoden hatte und das Szenario wo Jesus über das Wasser schritt Tiefenpsychologisch interpretiert die Aussage vermittelt, er stünde in dieser Situation „eben nur über den Dingen“ – hatte also alles mal so im Griff!
    .
    .
    Der Glaube an Jesus, dem jüdischen Messias, knechtet nicht, er befreit. Er spricht uns frei von auferlegten Regeln gewissenloser Mitmenschen, die meinen, im Halten und befolgen von Ritualen und Gesetzestexten das Heil zu finden. Dies sollt du nicht anfassen, jenes nicht berühren, dort musst du dieses machen und hier sollt du dich so hinstellen und an dem Tag musst du inne halten! Tust du es nicht… machst du was falsch! Gerade Paulus hat sich gegen diese Art religiöser Überhöhung, von dem Irrglauben zu meinen Erlöster zu sein als die Schrift bezeugt, an die Kolosser gewandt (Kolosser 2).
    .
    .
    „Darum soll euch niemand verurteilen wegen eurer Ess- und Trinkgewohnheiten oder weil ihr bestimmte Festtage oder den Neumondstag oder den Sabbat nicht beachtet. Das alles ist nur ein Schatten der kommenden neuen Welt; doch die Wirklichkeit ist Christus, und die ist schon zugänglich in seinem Leib, der Gemeinde. Niemand soll euch das Heil absprechen, der sich in Demutsübungen und Engelverehrung gefällt und das mit irgendwelchen visionären Erlebnissen begründet. Solche Menschen blähen sich grundlos auf in ihrer rein irdischen Gesinnung, statt sich an Christus zu halten, der doch der Herr über alles ist und das Haupt des Leibes, der Gemeinde. (Kolosser 2:16-19)“
    .
    .
    .
    susi

  • [...] Hier gefunden. This entry was posted in Nicht kategorisiert. Bookmark the permalink. ← Die Stützenhofen-Diskussion zwischen Buttiglione und Gurtner [...]

  • Lieber Herr Matussek,

    ich habe Sie heute Abend in der Sendung “Menschen bei Maischberger” sehr bewundert! Sie hatten super Argumente und haben die Dinge auf den Punkt gebracht. Herr Bosbach war auch ein Lichtblick. Herr Friedman war wie immer keine wirkliche Hilfe. Schade, dass Herr Broder nicht an seiner Stelle eingeladen war ;-)

    Über den Salafisten braucht man kein Wort zu verlieren. Und die drei Damen waren Meisterinnen der Selbstinszenierung: Die eine auf die Opferrolle spezialisiert, die nächste aufs Verharmlosen und die dritte aufs Anwerben neuer Konvertiten. Natürlich durfte auch der Meister der Takkya nicht fehlen, der extra zugeschaltet wurde.

    Sie und Herr Bosbach haben das viele Unerträgliche, was wir hören mussten, wieder neutralisiert und dafür danke ich Ihnen ganz herzlich!

    Gott schütze Sie!

  • Sehr geehrter Herr Matussek!

    Danke für Ihr Engagement in dieser unsäglichen Maischberger-Sendung vom 15.05.2012.
    Hier ist die Kopie des Schreibens an die ARD Redaktion.
    Vielleicht gefällt es Ihnen ja.
    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas S. Lutter
    Augsburg

    Sehr geehrte Frau Maischberger!

    Weshalb tun Sie uns das an? Weshalb die dreitausendste Sendung über
    eine angeblich harmlose und integrationswillige religiöse Strömung,
    die seit 1 1/2 Jahrzehnten permanent Gegenstand volks- und
    verfassungsfeindlicher Diskussionen ist? Und die in Ihrer Radikalität
    manisch darauf bedacht ist, gebetsmühlenartig ihre Friedliebigkeit zu
    beschwören.

    Weshalb zum tausendsten Male einem weiteren, selbsternannten,
    Geistlichen im Nachthemd und Patriarchenbart ein größeres Forum
    bieten, für den Sie selbst als Nichtgläubige keinerlei menschlichen
    Wert erkennen lassen und zudem als Frau noch viel weniger, und der
    Ihnen auf Grund Ihrer Geschlechtlichkeit allein nicht die Hand reichen
    darf?

    Weshalb eine naivste Frau Backer, die diese Sendung dazu benützt,
    Werbung für ihr Buch zu machen, das in Ansätzen noch fürchterlich
    einfältiger ist, als es ein Goldmann-Ratgeber je sein könnte und von
    einer solchen Unkenntnis der Botschaft unterschiedlichster Religionen
    durchtränkter Plattheiten zeugt, daß die Bezeichnung Micky
    Maus-Version noch eine stark untertriebene ist.

    Die in wirklich unwissendster Weise dem Christentum unterstellt, es
    hätte sich mit der Dreifaltigkeit selbst in’s Aus geschossen, im
    gleichen Atemzug “ihrem” Propheten aber zubilligt, er hätte im Zuge
    fallsüchtiger Anfälle, konkrete Anleitungen vom Erzengel Gabriel
    erhalten.

    Die in ihrem Leben niemals auch nur eine Zeile des alten und neuen
    Testaments gelesen, geschweige denn, verinnerlicht hat. Sonst hätte
    sie sich das Konvertieren nämlich erspart, denn die höchsten Gebote
    von Liebe, Nächstenliebe und Feindesliebe sind keine erfundene
    Qualität des Islam, sonder eine universellgültige göttliche
    Gesetzgebung seit Jesus Christus.

    Frau Backer blieb doch gar nichts anderes übrig, als zu konvertieren,
    weil sie zum ersten in einer depressiven Phase, nach Liebe und Halt
    suchte und damit über das Maß empfänglich, jedem Einfluß unterlag und
    zweitens ihr angebeteter, pakistanischer Cricket-Crack es ohnehin
    verlangte, da es nach islamischem Glauben ein Ding der Unmöglichkeit
    ist, daß ein (wörtlich), christliches Schwein, einen Moslem heiraten
    kann.
    Was wiederum nicht für die herzliche, tolerante Botschaft der
    einzigen, religiösen Wahrheit spricht.

    Woher kommt denn nur die ultra-naive Aussage dieser Dame, der Islam
    sei die “einzige” Religion, die andere neben sich duldet und
    akzeptiert? Das traurige Gegenteil ist der Fall. Denn in allen
    islamischen Ländern ist die Verfolgung von Christen an der
    Tagesordnung. Sie werden ausgegrenzt, mit Bastonaden bestraft, des
    Landes vertrieben und enteignet. Diese Güter fallen im Allgemeinen
    natürlich Moslems zu, die höhere Ämter bekleiden.

    Selbst christliche Priester werden mißhandelt und getötet.
    Und da wagt dieser Herr Dabbagh tatsächlich zu behaupten, Muslime -
    und vor allem junge Muslime – würden an der Integration in Deutschland
    gehindert, aus dem Arbeitsleben ausgegrenzt und inhuman mit ihnen
    umgegangen.

    Gestatten sie mir, anzumerken, daß ich selbst multi-kulturell
    aufgewachsen bin. Zu meinen Freunden aus meiner Kindheit zählten
    Spanier, Italiener, Jugoslawen, Griechen, Portugiesen, Deutsche und
    eine beträchtliche Anzahl türkischer Kinder.
    Allesamt gute Jungs, die ich heute noch sehr mag und die heute noch
    sich so einbringen, wie man es von Bürgern eines Landes erwarten darf.
    Guten Willens und ihr Leben lebend.

    -2-

    Aber es ist schon wahr. Gab es einmal Differenzen ernsterer Art, dann
    enstanden diese Spannungen meist innerhalb des turko-arabischen
    Kulturkreises und den christlichen Gruppierungen. Freilich nahm das
    damals in den 70ern noch nicht diese entsetzlichen Ausmaße an, die wir
    leider und betrüblich als daily new zur Kenntnis nehmen.

    Mein alevitischer Nachbar, der sich zu einer gemäßigteren Variante des
    Islam zählt, bestätigte mir vor zwei Jahren jenen Verdacht, den so
    viele Menschen hierzulande hegen.

    “Alle, die in die Moschee gehen, sind im Grunde fundamentalistisch und
    damit potentielle Gegner der abendländischen christlichen Kultur. Aber
    auch potentielle Terroristen!” Wortlaut Ende!

    Ich benenne Ihnen nun Fakten, von denen ich glaube, Sie legten sie als
    polemisch und propagandistisch aus. Ich muß noch betonen, daß es sich
    bei mir weder um einen bigotten christlichen Frömmler, noch um einen
    verkappten Neo-Nazi handelt, der auf seine Weise seinen eigenen
    geistigen Unrat zu entleeren gedenkt.
    Ich bin ein zutiefst besorgter Staatsbürger, der um das Wohl seines
    Landes und seiner wundervollen christlichen Tradition bangt, ohne zu
    leugnen, daß auch unsere Kirche im Namen ihres Gottes greuliches
    beging. Obgleich dies seit Jahrhunderten überdacht, entschuldigt und
    zurechtgerückt wurde.
    Ich versuche, mit meinen bescheidenen Mitteln, einen kulturellen
    Beitrag in lyrischer, aphoristischer und musikalischer Form zu
    leisten. In der Hoffnung, etwas humanes zu hinterlassen.

    1.

    Das Ziel heutiger, in die BRD einreisender tiefgläubiger Moslems, ist
    nicht Integration, sondern Infiltration! Auch hierzulande würden sich
    Kalifen und Imame nicht getrauen, gegen die fathwa’schen
    Richtsbeschlüsse ihrer Mullahs, eine andere Anweisung zu befolgen, die
    ihnen vorwiegend aus arabischen Teile der Welt aufgesetzt würden.
    Sonst könnte man ja innerhalb unseres Landes Todesbefehle an diversen
    Künstlern und Kritikern verhindern. Was, wie ähnlich bei der Mafia
    nicht zu machen ist.

    2.

    Das Ziel des Islam ist es, weltweit die Herrschaft zu erlangen. Man
    bedient sich dabei vorrangig des Schwertes, wie der Prophet selbst es
    vorgab. Nachzulesen an fast allen Stellen des Koran. Das allein
    rechtfertigt schon, die kostenlose Verbreitung dieses Ideals staatlich
    zu unterbinden.
    Die Aussage des Herrn Bosbach bringt es auf den Punkt und ist in sich
    nicht nur logisch sondern wahrhaftig.
    “Wir beugen uns den Gesetzen des Landes, weil wir in der Minderheit
    sind”, heißt natürlich, “Ihr habt nichts mehr zu lachen, wenn wir das
    Sagen haben!” Daran ist nicht zu rütteln!

    3.

    Der arabische Frühling ist nicht der Versuch, sich von Tyrannen zu
    befreien und demokratische Regelungen zur Staatsform zu erheben.
    Sie ist gerade der Versuch, der Unterbindung einer demokratischen
    Ordnung. Im Mittelpunkt stehen nicht die armen Würstchen, die von
    jedweder Staatsform unterdrückt werden und unter ihnen zu leiden
    haben.

    -3-

    .Nein!…Nach wie vor ist es der innerkulturelle Machtkampf zwischen
    Extrem-Fundamentalisten und weniger extremen. Vorwiegend ausgetragen
    von Sunniten und Schiiten.
    Die oberste, vorgesehene Staatsform ist die Scharia, mit ihren
    grausamen und menschenverachtenden Regelungen, sowohl in der
    Judikative, als auch in ihrer vollstreckenden, barbarischen, Gewalt.

    4.
    Es ist nicht der Respekt vor der Andersgläubigkeit, der uns zu
    immerwährenden, nutzlosen Dialogen mit dem Islam veranlasst.
    Es ist die blanke Angst!!!! Nicht nur in Deutschland, sondern global.
    Angst vor der Radikalität und Gewaltbereitschaft dieses Glaubens.
    Machen wir uns doch nichts vor…!
    Es ist doch nicht die Erhabenheit und Grazie aufopfernder
    Liebesbereitschaft, die uns vertrauensvoll Dialoge führen läßt. Es ist
    die Angst, sich und seine Kinder eines Tages zerfetzt auf dem
    Bürgersteig liegen zu sehen.
    Wer könnte jemals, wenn er ehrlich ist, sich mit einem orthodoxen
    Moslem unterhalten, ohne die permanente Furcht zu verspüren,
    hoffentlich nichts Falsches zu sagen.

    5.

    Und, ja…Frauen sind Menschen zweiter Klasse und rangieren im ranking
    knapp vor Christen und Juden. Aber auch nicht mehr. Was nützt es einer
    Frau, als Perle der Familie zu gelten, wenn sie selbst von ihrem
    ältesten Sohn, der in der Hierarchie nach dem Vater an zweiter Stelle
    steht, gezüchtigt, sprich, geschlagen werden darf und wird.
    Welch ein Paradies hat eine Frau, die im Jenseits als oberstes Glück,
    ihrem Mann untersteht, der sie schon zu Lebzeiten auf das Übelste
    peinigte.
    Vielleicht sollte man Frau Backer einmal darauf hinweisen.
    Was für einen Wert besitzt die Frau, wenn ihr Mann sich im Recht
    sieht, aufgrund eines einmal verweigerten Beischlafes, ihr noch im
    Bett den Schädel einzuschlagen.

    Von welcher Ehrerbietung zeugt das, die eigene Schwester im Wohnzimmer
    zu verbrennen, weil ihr Herz aus Liebe zu einem Deutschen entflammte?

    6.

    Juden und Christen! Ich erspare mir hier die Hinweise und
    Kreuzverweise auf diverse Suren und Kapitel.
    Juden und Christen sind laut Koran “Affen und Schweine!” Sie werden
    auch an anderer Stelle des Korans nicht hochgejubelter, als dass sie
    über diesen Status hinauskommen könnten.
    Zur Zeit der andalusischen Herrschaft, die immer so verklärt als 1001
    Nachtmärchen daherkommt, billigte man den Christen und Juden freie
    Religionsausübung zu, legte aber eine amtlich verordnete Kennzeichnung
    fest, die ihnen das volle Bürgerrecht aberkannte und sie nur
    eingeschränkt Handel treiben lassen durfte. Eben Bürger zweiter
    Klasse.
    Ähnlich zur Zeit des deutschen Reiches, als man Juden mit Sternen versah.

    -4-

    7.

    Es ist richtig, das von fünf Prozent aller integrationsunwilligen
    Moslems, vierzig Prozent aller kriminellen Handlungen in Deutschland
    begangen werden.
    Es ist richtig, daß achtzig Prozent aller psychisch-kranken
    ausländischen Patienten in deutschen Psychiatrien türkisch-stämmig
    bzw. von islamischer Herkunft sind. Dies gilt nicht als Vorwurf, denn
    psychische Störungen und Krisen sind ein nur zu menschlicher Aspekt.
    Es soll lediglich die schwere Verträglichkeit kultureller Unterschiede
    verdeutlichen, die landläufig als Kulturschock bezeichnet werden.

    8.

    Freie Kunst kann nicht mehr im gewohnt-freien Umfeld gelebt werden, da
    immer mit Repressalien seitens zu Unrecht beleidigter Muslime
    gerechnet werden muß.

    9.

    Der auffällige Mangel an Bildung in kultureller und feingeistiger
    Hinsicht, trägt nicht unerheblich zur Verrohung der Sitten bei und
    senkt die Hemmschwelle vor gewalttätigen Aktionen.
    Nicht zuletzt weiß man seit Jahrzehnten, daß gebildete Menschen, mit
    wenigen Ausnahmen, überwiegend pazifistisch geprägt sind.

    10.

    Der Islam ist NICHT Teil der europäischen Kultur!!! Lediglich Süd- bis
    Mittelspanien stand bis zum Jahre 1492 unter maurischer Herrschaft und
    beeinflußte das dortige gesellschaftliche Bild.
    1683 wurden die Türken vor Wien geschlagen. Es ist also nicht
    nachvollziehbar, zu behaupten, das christliche Abendland wäre in
    irgendeiner Weise muslimisch geprägt.

    11

    Taqiya! Das Gesetz der Lüge

    Ein bedeutender Theologe des Islam, Al Ghazzali ! (1059-1111) hat
    diese Taqiya wie folgt verfasst:
    “Wisse, daß die Lüge in sich nicht falsch ist! Wenn eine Lüge der
    einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt.
    Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen
    Ergebnis führt!”
    Wie glaubhaft kann ein Molsem sein, der für sich verinnerlicht, alles
    und jeden hintergehen zu dürfen und diese “Sünde” als Tugend für sich
    verbucht?
    Dabei ist es erlaubt mit allen Mitten zu lügen um ein religiöses Ziel
    zu erreichen. Selbst lächelnd und freundlich darf gelogen werden.

    Welche Religion hätte sich je erlaubt eine solche Direktive auszugeben?

    -5-

    Entgegen der Meinung von Herrn Friedmann, sehe ich die Gefahr einer
    inländischen Auseinandersetzung schon als geschehen an.
    Ein Bürgerkrieg in Form eines Kulturkampfes hat an Wahrscheinlichkeit
    dermaßen zugenommen, daß es nur eines dummen Vorfalls bedarf, um diese
    Dinge loszutreten.

    Wären sie auch im Moment nur von kurzer Dauer, änderte sich nichts an
    den Barrieren des Glaubens, wofür in erster Linie der Islam die
    Verantwortung trägt.
    Das mag sich provokativ anhören, ist jedoch im Kern wahr.
    Es scheitert doch nicht an der Diskussionsunwilligkeit und
    Dialogbereitschaft des deutschen Staates und dessen
    Religionsströmungen, sondern an der Undiszipliniertheit und
    Uneinsichtigkeit starrköpfiger Muslime.

    In Wahrheit schreit man dort so laut, weil man die Stimmen des eigenen
    Unrechts überbrüllen will. So, wie man es zu allen Zeiten jedes
    Herrschafts und Glaubenssystem getan hat, wenn es ahnt, daß es
    aufgrund seiner Unhaltbarkeit im Unrecht ist und sich eigentlich
    eingestehen sollte, daß es falsch lag!
    Aber solange diese Religion nicht in der Lage ist, sich selbst zu
    hinterfragen und kritisch mit sich umzugehen, ist ein vernünftiger
    Austausch auch nicht möglich.

    Dann bläht es sich eben weiter auf, wie ein roter Riese, um
    schließlich sang- und klanglos zu verschwinden.
    Doch bis dahin werden wir noch schwere Zeiten zu durchleben haben.
    Lassen wir uns nicht täuschen! Seien wir auf der Hut!

    Möge die Einsicht gewinnen und Friede mit allen sein.

    Thomas S. Lutter

    P.S. Des Weiteren würde ich rigoros permanente Verstöße gegen das
    Grundgesetz ahnden.
    Darunter fällt: Das Vermummungsverbot (Tragen der Burka, selbst beim Autofahren)
    Die Diskriminierung der Frauen im Allgemeinen
    Volksverhetzende Kampagnen
    Verstoß gegen die Verletzung des Landfriedens..etc.

  • Ich weiß, das ist jetzt völlig OT, aber: Danke für Ihren Einsatz gestern bei “Maischberger”. Schön, das wenigstens einer klare Worte gesprochenen hat. Danke!

    B.

  • SML:

    Islam: What the West Needs to Know – FULL LENGTH ENGLISH VERSION
    http://video.google.com/videoplay?docid=-871902797772997781#

    Stop the Islamization of America
    http://www.youtube.com/watch?v=brztRnww760

    ‘Islamization’ of Paris a Warning to the West
    http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=pDQrvObop3E&NR=1

    Belgistan? Sharia Showdown Looms in Brussels
    http://www.youtube.com/watch?v=GjNIaIoZKAE

    Monseigneur Lefebvre et le mahométisme 1989
    http://www.youtube.com/watch?v=2odw9SYeHpI

    Anne-Marie Delcambre, une nouvelle Jeanne d’Arc?

    06 Conférence : La mosquée N-D de Paris, Année 2048
    http://www.youtube.com/watch?v=3iBTSG6uULs&feature=related

    Le mahométisme et ses prophètes falsifiés
    http://www.youtube.com/watch?v=Asnbe8JJ75E

    Elena Tchoudinova à propos de La mosquée Notre-Dame de Paris (vidéo 2)
    http://mosquee-notre-dame.blogspot.ca/

    Explications sur l’Islam par Anne-Marie Delcambre.
    SVP partager sur les médias sociaux – Twitter, Facebook…

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=wVMx93zi45o#!

    Conférence sur le vrai visage de l’Islam

    http://www.youtube.com/watch?v=L6ooadO91rY&feature=related

  • Klaus Brückner:

    Sehr geehrter Herr Matussek!

    Im Gegensatz zu Ihrer absoluten Fangemeinde “Streusalz” und T.S.Lutter war ich von Ihren Auftritt bei Maischberger wieder einmal wenig begeistert. Sie sind wirklich kein Beispiel für eine anständige, respektvolle und trotzdem engagierte Diskussionskultur. Eigentlich haben Sie sich auf das selbe erbärmliche Niveau von Hassan Dabbagh,einem bekennenden Salafisten, begeben. Leider sind auch Sie für mich ein religiöser Funda-mentalist an dem die wissenschaftlichen Erkenntnisse des 20. und 21. Jahrhunderts spurlos vorüber gezogen sind. Da unterscheiden Sie sich nur wenig von Hassan Dabbagh. Auch Sie würden, wenn Sie könnten, die ganze
    Welt mit Ihrer unsäglichen Religion zwangsmissioieren. Natürlich sind Sie kein Terrorist im klassischen Sinne, aber wie alle Fundamentalisten sind Sie im Besitz der absoluten Wahrheit und wenn sie, die Wahrheit, noch so hirnrissig ist. An Renan Demirkan, deren Ansichten ich als Atheist auch nicht teile und Michel Friedmann hätten Sie sich, was Stil und Form einer Diskussion betrifft , ein Beispiel nehmen können. Wie so oft in Ihrer journalistischen Karriere haben Sie aber fehlende Argumente durch Provokationen und Lautstärke ersetzt. Was fehlende Argumente und Provokationen angeht,haben Sie sich nicht anders verhalten wie Hassan Dabbagh, der mit seiner Religion offensichtlich noch in der Steinzeit lebt. Aber auch Sie können, wollen nicht begreifen, daß
    Ihre Wahrheit ein Märchen ist, an das kein denkender Mensch im 21. Jahrhundert mehr glauben kann. Auf Ihre
    Einsicht zu hoffen ist sinnlos, in einem zum Glück demokratischen Rechtstaat ist es aber möglich, Ihnen meine
    Meinung zu vermitteln. Ich kann Ihnen nur empfehlen, Ihr Glashaus zu verlassen und nach der Wahrheit zu suchen.

    Klaus Brückner

  • Benno Unversorgt:

    Lieber M. Matussek,

    was hat Sie eigentlich bewogen, in die Salafisten-Sendung bei Maischberger zu gehen. Wer die Teilnehmerliste las, konnte doch bereits ahnen: Alles zwecklos! Michel Friedmann…zurecht BallaBalla…. die Muslima – kaum auszuhalten, Renan Demirkan: unverschämt…Also, was habe Sie sich gedacht, bei einer Sendung teilzunehmen, in der nicht moderiert wurde, sondern kaum Redebeiträge möglich waren! Wer brüllt – und sei es nur um das Wort lauter zu behalten – hat in meinen Augen immer unrecht. So etwas braucht keiner in Deutschland!
    Gruß – ein frommer Katholik

  • Olaf:

    Christen dürfen sich nicht gegen Beschudligungen wehren und denken können sie auch nicht?
    Da hat der Klaus Brückner aber ganz viel Wut in sich.

  • Klaus Brückner:

    Lieber Olaf !
    Es ist nicht Wut, die mich treibt. Nein meine Stimmung läßt sich besser mit Fassungslosigkeit und Trauer umschreiben. Natürlich dürfen sich auch Chisten wehren ! Es kommt aber auf das “Wie” an. Und denken dürfen
    sie natürlich auch, sollen sie sogar! Leider mit wenig Erfolg wie mir scheint. Das kann man auch und beson-
    ders bei MM erkennen kann. Das endlose Nachplappern längst überholten Dogmen ohne jedes kritische Hinter-fragen und das in einem provokanten, überheblichen, arroganten und völlig unangemessenen Stil treibt mir tatsächlich den Zorn ins Gesicht. In dieser Form ist MM nicht besser als der Salafist Hassan Dabbagh, der nun wirklich mit seinen Vorstellungen in der Steinzeit stehen geblieben ist. Im Interesse eines demokratischen, säkularen Rechtsstaats muss man allen Fundamentalisten, auch den religiösen energisch widersprechen. Die Zukunft gehört der Wahrheit und die liegt außerhalb aller bekannten Religionen.

    Klaus Brückner

  • R. Krüger:

    Lieber Herr Brückner,

    was macht Sie so absolut sicher, dass die Wahrheit außerhalb der christlichen Religion liegt? Sehen Sie nicht, dass Sie hiermit einen “Absolutheitsanspruch” anbringen, den Sie bei der Religion gerade bekämpfen?

    Etliche Religionskritiker leisten sich die Meinung: Es kann keine absolute Wahrheit geben! Und sie vertreten diese Meinung als absolute Wahrheit! Somit widersprechen sie sich selbst.

    Unsere Erkenntnisfähigkeit ist immer auch abhängig von Vertrauen: auf die Wissenschaftler und Forscher, dass sie mir die richtigen Theorien überliefern. Und auf meine Sinne, dass sie mir die Dinge so vermitteln, wie sie sind (denn Sinne und Theorien können auch täuschen!?).

    Ich vertraue etlichen Forschern und deren Erkenntnissen. Ich vertraue aber auch und erlebe auch Liebe und zuneigung, obwohl ich sie nicht beweisen kann. Und trotzdem ist sie lebenswichtig. Und ich vertraue auf die historisch mehr als hinreichend dokumentierte Überlieferung von der Menschwerdung Gottes auf Erden in Jesus Christus. Er ist die reine Liebe und ohne die Liebe ist auf der Welt alles nichts!

    Herzlichen Gruß!

  • ewald:

    besser fest ( fundamental ) im Glauben als windiges und schwammiges ( Schein-) wissen
    Warum gehört die Zukunft der wahrheit ??ich dachte, sie kennen die Wahrheit,sonst könnten sie eine andere ( geglaubte oder überzeugte ) wahrheit nicht als hirnrissig bezeichnen; wären sie so nett, und würden uns die oder ihre wahrheit mitteilen;dann könnten wir uns bemühen, im wege der synthese die absolute wahrheit zu finden : wenn sie die wahrheit nicht kennen, wie lange müssen wir noch warten.Bereits vor 2400 Jahren hat ein sehr gescheiter Mann ( kein Christ und kein Katholik ) wahres gesagt : ich weiß, daß ich nichts weiß.dies bedeutet, der Mensch weiß und kann nichts ( jedenfalls nicht alles )

Kommentieren

*