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	<title>Kommentare zu: Zur Diskussionsrunde bei Anne Will</title>
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	<description>Journalist und Autor</description>
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	<item>
		<title>Von: Jan Domhardt</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-842</link>
		<dc:creator>Jan Domhardt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:57:37 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Matussek,

ohne Sie näher zu kennen hatte ich Sie bis zum 12. April diesen Jahres als einen intelligenten Ironiker wahrgenommen, der es geschickt versteht, mit den Medien zu hantieren und öffentlichkeitswirksam zu provozieren (z.B. inszenierter &#039;Eklat&#039; bei Beckmann). 

Als ich Sie dann in der Diskussionsrunde bei Frau Will mit unerträglich eifernder und naiver Aufgeregtheit am eigentlichen Thema (Missbrauch in der katholischen Kirche) vorbeistottern sehen musste, löste das bei mir nichts als akutes Fremdschämen aus. Nur wegen des in seiner arglos-reaktionären Einfältigkeit schon wieder sehr amüsanten Essener Bischofs konnte ich meinen Umschalt-Reflex bezwingen. Sonst hätte ich glatt den Höhepunkt der Sendung verpasst, als besagter Bischof wortreich erklärte, warum die Gastgeberin dereinst mit der Hölle zu rechnen hat - an dieser Stelle fühlte ich mich WIRLICH gut unterhalten...

Traurig, dass Ihnen ausgerechnet der SPIEGEL ein Forum für die Verbreitung von weiteren Peinlichkeiten (siehe Videoblog) und Unfug (siehe &#039;Leitkultur, reloaded&#039;) bietet...

Hoffend auf kein Wiedersehen,
Jan Domhardt

PS.: Schalten Sie doch mal bei &#039;Entweder Broder&#039; rein. Da können Sie eine Menge über Deutschland erfahren - und darüber, wie intellektuelle Ironie wirklich funktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Matussek,</p>
<p>ohne Sie näher zu kennen hatte ich Sie bis zum 12. April diesen Jahres als einen intelligenten Ironiker wahrgenommen, der es geschickt versteht, mit den Medien zu hantieren und öffentlichkeitswirksam zu provozieren (z.B. inszenierter &#8216;Eklat&#8217; bei Beckmann). </p>
<p>Als ich Sie dann in der Diskussionsrunde bei Frau Will mit unerträglich eifernder und naiver Aufgeregtheit am eigentlichen Thema (Missbrauch in der katholischen Kirche) vorbeistottern sehen musste, löste das bei mir nichts als akutes Fremdschämen aus. Nur wegen des in seiner arglos-reaktionären Einfältigkeit schon wieder sehr amüsanten Essener Bischofs konnte ich meinen Umschalt-Reflex bezwingen. Sonst hätte ich glatt den Höhepunkt der Sendung verpasst, als besagter Bischof wortreich erklärte, warum die Gastgeberin dereinst mit der Hölle zu rechnen hat &#8211; an dieser Stelle fühlte ich mich WIRLICH gut unterhalten&#8230;</p>
<p>Traurig, dass Ihnen ausgerechnet der SPIEGEL ein Forum für die Verbreitung von weiteren Peinlichkeiten (siehe Videoblog) und Unfug (siehe &#8216;Leitkultur, reloaded&#8217;) bietet&#8230;</p>
<p>Hoffend auf kein Wiedersehen,<br />
Jan Domhardt</p>
<p>PS.: Schalten Sie doch mal bei &#8216;Entweder Broder&#8217; rein. Da können Sie eine Menge über Deutschland erfahren &#8211; und darüber, wie intellektuelle Ironie wirklich funktioniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-610</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 11:04:01 +0000</pubDate>
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		<description>Bin auch Katholikin und würde niemals austreten. Die, die austreten wollen, gehen eh nie in die Kirche. Wenn sie in die Kirche gingen, würden sie auch nicht austreten.
Mir gibt ein katholischer Gottesdienst viel.
Natürlich gab es düstere Kapitel in der katholischen Kirche, aber ich finde, sie hat ihre Hausaufgaben gemacht und dazugelernt.
Wir sollten wieder mehr dankbar sein für die Möglichkeiten die es durch die katholische Kirche gibt. Gottesdienst und Liturgie gehören für mich zu den Errungenschaften für die Gläubigen, die erhalten bleiben sollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin auch Katholikin und würde niemals austreten. Die, die austreten wollen, gehen eh nie in die Kirche. Wenn sie in die Kirche gingen, würden sie auch nicht austreten.<br />
Mir gibt ein katholischer Gottesdienst viel.<br />
Natürlich gab es düstere Kapitel in der katholischen Kirche, aber ich finde, sie hat ihre Hausaufgaben gemacht und dazugelernt.<br />
Wir sollten wieder mehr dankbar sein für die Möglichkeiten die es durch die katholische Kirche gibt. Gottesdienst und Liturgie gehören für mich zu den Errungenschaften für die Gläubigen, die erhalten bleiben sollten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Naturheilkundezubehör</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-609</link>
		<dc:creator>Naturheilkundezubehör</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 09:58:10 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den tollen Beitrag, der hat mir sehr gut gefallen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den tollen Beitrag, der hat mir sehr gut gefallen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cpalead</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-607</link>
		<dc:creator>cpalead</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 06:08:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.matthias-matussek.de/?p=377#comment-607</guid>
		<description>I visit your blog practically daily and i like what are you doing with it. Many intresting posts on lots of cool topics and tendencies also, you have skills at writing. I always learn new things with the help of this blog and for that i will thank you with all my heart. Keep up this great work that you&#039;re working at. Good Bye</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I visit your blog practically daily and i like what are you doing with it. Many intresting posts on lots of cool topics and tendencies also, you have skills at writing. I always learn new things with the help of this blog and for that i will thank you with all my heart. Keep up this great work that you&#8217;re working at. Good Bye</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tweets die Matthias Matussek » Zur Diskussionsrunde bei Anne Will erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-606</link>
		<dc:creator>Tweets die Matthias Matussek » Zur Diskussionsrunde bei Anne Will erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Matthias Schumacher erwähnt. Matthias Schumacher sagte: Die Humanistische Union, Claudia Roth, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Sex mit 12jährigen http://bit.ly/aXRJ4o [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Matthias Schumacher erwähnt. Matthias Schumacher sagte: Die Humanistische Union, Claudia Roth, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Sex mit 12jährigen <a href="http://bit.ly/aXRJ4o" rel="nofollow">http://bit.ly/aXRJ4o</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: H. H.</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-605</link>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 11:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Matussek,

die Diskussionsrunde bei Anne Will habe ich interessiert verfolgt. Ich verstehe auch, dass Sie sich als Katholik möglicherweise angegriffen fühl(t)en. Und mir ist auch bekannt, dass die kath. Kirche (KK) insbesondere im sozialen Bereich sehr aktiv ist.
Allerdings kümmert sie sich dabei in den Schwellenländern auch um die von ihr selbst verursachten Probleme (Stichwort Verhinderung jeglicher Geburtenkontrolle) und sorgt mit ihren seltsamen Urteilen (Exkommunikation eines Mädchens, das nach einer Vergewaltigung abgetrieben hat und nur geringer Bestrafung des vergewaltigenden Stiefvaters, http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611654,00.html) auch dort für tolle Schlagzeilen.
Nehmen Sie - bezogen auf die aktuelle Diskussion - bitte folgende Dinge zur Kenntnis:

1. Die KK bezieht in erheblichem Maße Steuermittel in Deutschland - zusätzlich zur mit mehreren Mrd. Euro (Abschreibemöglichkeit) subventionierten Kirchensteuer. D. h. sie wird auch von Nicht-Katholiken indirekt finanziert. Insofern muss sich die KK auch sehr kritischen Fragen stellen.

2. Ferner macht die KK bislang nicht gerade einen sehr kooperativen Eindruck, mal ganz abgesehen von den erschreckenden Äußerungen des Essener Bischofs (einer Brüskierung der Gastgeberin Anne Will) und ranghohen Vertretern des Vatikans (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,688824,00.html). Diese Äußerungen sind außerdem derart diskriminierend, dass jede andere Organisation, die dermaßen aufträte, hierzulande vom Verfassungsschutz beobachtet würde.

3. Das Geeiere von Herrn Mixa passt einfach ins Bild, das die KK momentan von sich zeichnet, eines Haufens alternder Lichtgestalten, die fernab von Menschlichkeit (Humanismus), Unterordnung unter das Grundgesetz der BRD und der Legislative wie Exekutive allein ihrem Ruf verpflichtet zu sein scheinen. Es mag sein, dass 99.9% aller Katholiken ganz tolle Menschen sind, aber wenn der Kopf stinkt, macht sich jeder dieser Katholiken mitschuldig, der diesen Kopf auch noch verteidigt.

4. Es dürfte den meisten Nichtmitgliedern der KK egal sein, wie sich die Halsstarrigkeit und Engstirnigkeit sowie Zölibat oder welch andere Einstellung auch immer die KK vertreten mag, auf die Zukunft der KK auswirken - im Gegenteil würde ich es begrüßen, wenn diese Organisation sich auf die momentane Weise selbst erledigen würde. Egal ist mir und vermutlich den anderen Nichtmitgliedern aber nicht, dass sich die KK staatlichen Regeln nur widerwillig unterordnet, gesellschaftliche Gruppen diskriminiert und dafür mit staatlichen Zuschüssen auch noch belohnt wird.

In diesem Sinne, denken Sie nochmal über die eine oder andere Äußerung Ihrer Kontrahenten bei Anne Will nach...
Beste Grüße

HH.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Matussek,</p>
<p>die Diskussionsrunde bei Anne Will habe ich interessiert verfolgt. Ich verstehe auch, dass Sie sich als Katholik möglicherweise angegriffen fühl(t)en. Und mir ist auch bekannt, dass die kath. Kirche (KK) insbesondere im sozialen Bereich sehr aktiv ist.<br />
Allerdings kümmert sie sich dabei in den Schwellenländern auch um die von ihr selbst verursachten Probleme (Stichwort Verhinderung jeglicher Geburtenkontrolle) und sorgt mit ihren seltsamen Urteilen (Exkommunikation eines Mädchens, das nach einer Vergewaltigung abgetrieben hat und nur geringer Bestrafung des vergewaltigenden Stiefvaters, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611654,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611654,00.html</a>) auch dort für tolle Schlagzeilen.<br />
Nehmen Sie &#8211; bezogen auf die aktuelle Diskussion &#8211; bitte folgende Dinge zur Kenntnis:</p>
<p>1. Die KK bezieht in erheblichem Maße Steuermittel in Deutschland &#8211; zusätzlich zur mit mehreren Mrd. Euro (Abschreibemöglichkeit) subventionierten Kirchensteuer. D. h. sie wird auch von Nicht-Katholiken indirekt finanziert. Insofern muss sich die KK auch sehr kritischen Fragen stellen.</p>
<p>2. Ferner macht die KK bislang nicht gerade einen sehr kooperativen Eindruck, mal ganz abgesehen von den erschreckenden Äußerungen des Essener Bischofs (einer Brüskierung der Gastgeberin Anne Will) und ranghohen Vertretern des Vatikans (<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,688824,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,688824,00.html</a>). Diese Äußerungen sind außerdem derart diskriminierend, dass jede andere Organisation, die dermaßen aufträte, hierzulande vom Verfassungsschutz beobachtet würde.</p>
<p>3. Das Geeiere von Herrn Mixa passt einfach ins Bild, das die KK momentan von sich zeichnet, eines Haufens alternder Lichtgestalten, die fernab von Menschlichkeit (Humanismus), Unterordnung unter das Grundgesetz der BRD und der Legislative wie Exekutive allein ihrem Ruf verpflichtet zu sein scheinen. Es mag sein, dass 99.9% aller Katholiken ganz tolle Menschen sind, aber wenn der Kopf stinkt, macht sich jeder dieser Katholiken mitschuldig, der diesen Kopf auch noch verteidigt.</p>
<p>4. Es dürfte den meisten Nichtmitgliedern der KK egal sein, wie sich die Halsstarrigkeit und Engstirnigkeit sowie Zölibat oder welch andere Einstellung auch immer die KK vertreten mag, auf die Zukunft der KK auswirken &#8211; im Gegenteil würde ich es begrüßen, wenn diese Organisation sich auf die momentane Weise selbst erledigen würde. Egal ist mir und vermutlich den anderen Nichtmitgliedern aber nicht, dass sich die KK staatlichen Regeln nur widerwillig unterordnet, gesellschaftliche Gruppen diskriminiert und dafür mit staatlichen Zuschüssen auch noch belohnt wird.</p>
<p>In diesem Sinne, denken Sie nochmal über die eine oder andere Äußerung Ihrer Kontrahenten bei Anne Will nach&#8230;<br />
Beste Grüße</p>
<p>HH.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elsa</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-604</link>
		<dc:creator>Elsa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 23:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>Fünf Jahre Benedikt: Eine wuchtige Liebeserklärung und gleichzeitig eine Geschichte unbedingter Bekehrung: http://www.vatican-magazin.de/archiv/2010/4-2010/einblickepapst_0410.pdf

Scusì, Herr Matussek,sonst nicht meine Art, aber Herr Härriddiker Dotzert bzw. Hansi Kong zwangen  mich dazu.
*Christsein mit Elsa*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre Benedikt: Eine wuchtige Liebeserklärung und gleichzeitig eine Geschichte unbedingter Bekehrung: <a href="http://www.vatican-magazin.de/archiv/2010/4-2010/einblickepapst_0410.pdf" rel="nofollow">http://www.vatican-magazin.de/archiv/2010/4-2010/einblickepapst_0410.pdf</a></p>
<p>Scusì, Herr Matussek,sonst nicht meine Art, aber Herr Härriddiker Dotzert bzw. Hansi Kong zwangen  mich dazu.<br />
*Christsein mit Elsa*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EinFragender</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-603</link>
		<dc:creator>EinFragender</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 22:55:36 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Spaltung der Kirche glaube ich nicht. Wer eine Kirche ohne Zölibat und voller Beliebigkeit will, der hat die die Kirche schon längst verlassen und für viele Katholiken und auch ehemalige evangelische Christen sind es eben die Glaubensinhalte die eben die katholische Kirche ausmachen.

Mögen sich ruhig einige Abspalten, es interessiert niemanden wirklich. Die katholische Kirche besteht nicht nur aus der BRD und das ist auch der Grund warum sich so viele wundern warum trotz allen Aktionen gegen die Kirche es so gut weiter geht. Auch das Geschwätz von Hans Küng ändert nichts daran - ja es ist Geschwätz weil es viel Unwahres enthält und er sich nur durch seinen Hass leiten lässt. Es ist für ihn unerträglich das ihm niemand wirklich zuhört ... das verkraftet der alte Mann nicht.

Das was wir aktuell erleben, das die Presse heftig über die katholische Kirche herzieht ist in dem Begründet das es eben ein gefundenes Fressen ist. Man kann es endlich denen so richtig heimzahlen die sich außerhalb des Zeitgeistes bewegen. So etwas kennt jede Gesellschaft, so etwas macht auch jede Gesellschaft und das seit Jahrhunderten. Damit will ich keinen Missbrauch kleinreden, aber deutlich machen was der Antrieb der Art und Intensität der aktuellen Berichterstattung ist.
Jeder der sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt weiß das es bei den Katholiken nicht mehr Missbrauch gibt als in den evangelischen Kirchen. Jeder weiß auch das sogar nur 0,06 % aller Missbrauchsfälle in Einrichtungen der Katholischen passieren. Das kann jeder nachrechnen. Bei ca. 17.000 gemeldeten Fällen pro Jahr ... wir diskutieren aktuell über ca. 500 Fälle aus den letzten 80 Jahren etc... Also ca. 500 Fälle von ca. 1.360.000 ... das ergibt sogar einen noch geringeren Prozentsatz.
In öffentlichen Schulen ist der Missbrauch verbreiteter und es wurde und wird noch mehr verheimlicht. Ich selber - als Schüler in städtischen Schulen - kann nicht viel Gutes zu unseren Schulen sagen, sondern ich habe in jeder Schule Dinge erlebt die auf den Titelseiten der Presse landen würden wenn ich in katholischen Einrichtungen gewesen wäre. Aber, ich musste erleben das es die Presse nicht interessiert.
Deshalb rede ich von den Antrieben der aktuellen Berichterstattung. Es geht nicht um die Opfer und nicht um die Aufklärung der Missbrauchsfälle. Würde es darum gehen, würde die Presse nicht einseitig berichten.

Das aber interessiert nicht. Es interessiert auch nicht das die Presse zum Beispiel zum Odenwaldskandal 10 Jahre geschwiegen hat. Erst als der Druck von Weblogs zu groß wurde, erst als immer offensichtlicher wurde das die nicht-offizielle Presse mal wieder besser arbeitet als die offizielle, erst dann wurde das Thema endlich aufgegriffen. Aber nicht besonders konsequent. Kaum jemand berichtet zum Beispiel das es mindestens drei Reformschulen gibt sind die in die Skandale involviert sind.

Aber es wird berichtet und zwischenzeiltlich wird von der Zeit sogar zugegeben, wird offen eingeräumt das man damals mitgeholfen hat den Missbrauch zu verheimlichen. In dem Artikel &quot;Das Schweigen der Männer&quot; (eigentlich passt der Titel nicht) zum Skandal in der Odenwaldschule gibt die damalige Fachredakteurin Sabine Etzold zu: &quot;Der Schaden an der Schule sei nicht wiedergutzumachen, juristisch sei die Sache verjährt, Becker entlassen. Und: Durch weitere Berichte werde man der Reformpädagogik schaden.&quot;

Aber auch darüber redet man nicht wirklich. Natürlich nicht, denn es müsste sich der Spiegel endlich Stellung beziehen warum man geschwiegen hat, genauso wie die Süddeutsche und nahe zu alle anderen Blätter. Wer tut das schon? Von der katholischen Kirche verlangt man es, selber ist man nicht fähig dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Spaltung der Kirche glaube ich nicht. Wer eine Kirche ohne Zölibat und voller Beliebigkeit will, der hat die die Kirche schon längst verlassen und für viele Katholiken und auch ehemalige evangelische Christen sind es eben die Glaubensinhalte die eben die katholische Kirche ausmachen.</p>
<p>Mögen sich ruhig einige Abspalten, es interessiert niemanden wirklich. Die katholische Kirche besteht nicht nur aus der BRD und das ist auch der Grund warum sich so viele wundern warum trotz allen Aktionen gegen die Kirche es so gut weiter geht. Auch das Geschwätz von Hans Küng ändert nichts daran &#8211; ja es ist Geschwätz weil es viel Unwahres enthält und er sich nur durch seinen Hass leiten lässt. Es ist für ihn unerträglich das ihm niemand wirklich zuhört &#8230; das verkraftet der alte Mann nicht.</p>
<p>Das was wir aktuell erleben, das die Presse heftig über die katholische Kirche herzieht ist in dem Begründet das es eben ein gefundenes Fressen ist. Man kann es endlich denen so richtig heimzahlen die sich außerhalb des Zeitgeistes bewegen. So etwas kennt jede Gesellschaft, so etwas macht auch jede Gesellschaft und das seit Jahrhunderten. Damit will ich keinen Missbrauch kleinreden, aber deutlich machen was der Antrieb der Art und Intensität der aktuellen Berichterstattung ist.<br />
Jeder der sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt weiß das es bei den Katholiken nicht mehr Missbrauch gibt als in den evangelischen Kirchen. Jeder weiß auch das sogar nur 0,06 % aller Missbrauchsfälle in Einrichtungen der Katholischen passieren. Das kann jeder nachrechnen. Bei ca. 17.000 gemeldeten Fällen pro Jahr &#8230; wir diskutieren aktuell über ca. 500 Fälle aus den letzten 80 Jahren etc&#8230; Also ca. 500 Fälle von ca. 1.360.000 &#8230; das ergibt sogar einen noch geringeren Prozentsatz.<br />
In öffentlichen Schulen ist der Missbrauch verbreiteter und es wurde und wird noch mehr verheimlicht. Ich selber &#8211; als Schüler in städtischen Schulen &#8211; kann nicht viel Gutes zu unseren Schulen sagen, sondern ich habe in jeder Schule Dinge erlebt die auf den Titelseiten der Presse landen würden wenn ich in katholischen Einrichtungen gewesen wäre. Aber, ich musste erleben das es die Presse nicht interessiert.<br />
Deshalb rede ich von den Antrieben der aktuellen Berichterstattung. Es geht nicht um die Opfer und nicht um die Aufklärung der Missbrauchsfälle. Würde es darum gehen, würde die Presse nicht einseitig berichten.</p>
<p>Das aber interessiert nicht. Es interessiert auch nicht das die Presse zum Beispiel zum Odenwaldskandal 10 Jahre geschwiegen hat. Erst als der Druck von Weblogs zu groß wurde, erst als immer offensichtlicher wurde das die nicht-offizielle Presse mal wieder besser arbeitet als die offizielle, erst dann wurde das Thema endlich aufgegriffen. Aber nicht besonders konsequent. Kaum jemand berichtet zum Beispiel das es mindestens drei Reformschulen gibt sind die in die Skandale involviert sind.</p>
<p>Aber es wird berichtet und zwischenzeiltlich wird von der Zeit sogar zugegeben, wird offen eingeräumt das man damals mitgeholfen hat den Missbrauch zu verheimlichen. In dem Artikel &#8220;Das Schweigen der Männer&#8221; (eigentlich passt der Titel nicht) zum Skandal in der Odenwaldschule gibt die damalige Fachredakteurin Sabine Etzold zu: &#8220;Der Schaden an der Schule sei nicht wiedergutzumachen, juristisch sei die Sache verjährt, Becker entlassen. Und: Durch weitere Berichte werde man der Reformpädagogik schaden.&#8221;</p>
<p>Aber auch darüber redet man nicht wirklich. Natürlich nicht, denn es müsste sich der Spiegel endlich Stellung beziehen warum man geschwiegen hat, genauso wie die Süddeutsche und nahe zu alle anderen Blätter. Wer tut das schon? Von der katholischen Kirche verlangt man es, selber ist man nicht fähig dazu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Dotzert</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-602</link>
		<dc:creator>Dirk Dotzert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 13:13:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.matthias-matussek.de/?p=377#comment-602</guid>
		<description>Fünf Jahre Benedikt XVI. – ein historischer Vertrauensverlust
von Hans Küng, emeritierter Professor für Ökumenische Theologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/fuenf_jahre_benedikt_xvi__ein_historischer_vertrauensverlust_1.5448429.html
15. April 2010, Neue Zürcher Zeitung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre Benedikt XVI. – ein historischer Vertrauensverlust<br />
von Hans Küng, emeritierter Professor für Ökumenische Theologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.<br />
<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/fuenf_jahre_benedikt_xvi__ein_historischer_vertrauensverlust_1.5448429.html" rel="nofollow">http://www.nzz.ch/nachrichten/international/fuenf_jahre_benedikt_xvi__ein_historischer_vertrauensverlust_1.5448429.html</a><br />
15. April 2010, Neue Zürcher Zeitung</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://www.matthias-matussek.de/2010/04/zur-diskussionsrunde-bei-anne-will/comment-page-1/#comment-601</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 05:46:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.matthias-matussek.de/?p=377#comment-601</guid>
		<description>Das eigentliche Problem wurde bisher kaum angesprochen: In Wirklichkeit stellt das Problem des priesterlichen Zölibats die Frage nach der Wirksamkeit der Gnade. Der Zölibat ist eine Gnade, wie der heilige Johannes-Maria Vianney wiederholte: „Die Reinheit stammt vom Himmel, man muss sie von Gott erbeten. Wenn wir darum bitten, werde wir sie erhalten.“ Den Zölibat aufgeben hieße, zu verkünden, dass die Gnade unzureichend ist, dass sie nicht dazu befähigt, ein übernatürliches Leben zu führen. Die Folgen wären katastrophal: Der Geist würde vor dem Diktat der leiblichen Bedürfnisse kapitulieren. Der „alte Mensch“ trüge seinen Sieg über den getauften Menschen davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das eigentliche Problem wurde bisher kaum angesprochen: In Wirklichkeit stellt das Problem des priesterlichen Zölibats die Frage nach der Wirksamkeit der Gnade. Der Zölibat ist eine Gnade, wie der heilige Johannes-Maria Vianney wiederholte: „Die Reinheit stammt vom Himmel, man muss sie von Gott erbeten. Wenn wir darum bitten, werde wir sie erhalten.“ Den Zölibat aufgeben hieße, zu verkünden, dass die Gnade unzureichend ist, dass sie nicht dazu befähigt, ein übernatürliches Leben zu führen. Die Folgen wären katastrophal: Der Geist würde vor dem Diktat der leiblichen Bedürfnisse kapitulieren. Der „alte Mensch“ trüge seinen Sieg über den getauften Menschen davon.</p>
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	</item>
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