Erschienen in SPIEGEL Ausgabe 36 / 2004

Beim Festival in Edinburgh vermessen Regisseure aus ganz Europa die moderne Giergesellschaft zwischen Sex und Sucht, während Altmeister Peter Zadek mit seinem märchenhaften “Peer Gynt” Publikum und Kritiker bezaubert.
Eine wuchtigere Kulisse für das größte Kunstfestival der Welt kann es gar nicht geben. Aus den Lavabrocken eines urzeitlichen Vulkanausbruchs wurde Edinburghs Schloss errichtet. Romantisch steht es seit Bravehearts Zeiten über der Stadt mit seinen Zinnen, den Standarten, und trotzt jeder Invasion.
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